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Diagnostik & Technik

Digitales Röntgen beim Zahnarzt in Stuttgart

Nicht alle Veränderungen an Zähnen, Zahnwurzeln und Kieferknochen sind bei einer normalen Untersuchung sichtbar. Digitales Röntgen ergänzt deshalb die zahnärztliche Diagnostik, wenn eine konkrete Fragestellung genauer beurteilt werden muss – beispielsweise bei Verdacht auf Karies zwischen den Zähnen, Entzündungen oder Veränderungen im Bereich von Zahnwurzeln und Zahnhalteapparat.

Die Aufnahmen stehen unmittelbar digital zur Verfügung und können gezielt ausgewertet sowie für spätere Verlaufskontrollen herangezogen werden. Dabei gilt immer: Wir röntgen nur, wenn die Aufnahme medizinisch begründet ist, und wählen das Verfahren so, dass die notwendige diagnostische Information mit einer möglichst geringen Strahlenexposition gewonnen wird.

Digitales Röntgen an unseren drei Standorten

Digitales Röntgen bieten wir an allen drei S-Dent-Standorten an.

Zahnarztpraxis Stuttgart-Mitte
Sophienstraße 40, 70178 Stuttgart 
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Zahnarztpraxis Stuttgart-Birkach
Birkheckenstraße 4, 70599 Stuttgart-Birkach
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Zahnarztpraxis Remseck-Aldingen
Kornwestheimer Str. 14, 71686 Remseck-Aldingen
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Welche Vorteile bietet digitales Röntgen?

Bei digitalen Röntgensystemen wird das Bild nicht auf einem klassischen Röntgenfilm entwickelt, sondern mit einem digitalen Bildempfänger erfasst. Die Aufnahme steht dadurch direkt für die zahnärztliche Beurteilung zur Verfügung und kann am Bildschirm betrachtet und ausgewertet werden.

Moderne digitale Verfahren können gegenüber älteren analogen Aufnahmetechniken zudem eine geringere Strahlenexposition ermöglichen. Eine pauschale Aussage über eine bestimmte prozentuale Reduktion wäre jedoch nicht sinnvoll, da die tatsächliche Dosis vom jeweiligen Aufnahmeverfahren, Gerät und der diagnostischen Fragestellung abhängt. Entscheidend ist immer, mit möglichst geringer Exposition eine diagnostisch ausreichende Bildqualität zu erreichen.

Ablauf einer digitalen Röntgenaufnahme

Eine zahnärztliche Röntgenaufnahme ist meist schnell durchgeführt. Welche Art der Aufnahme notwendig ist, hängt davon ab, welche Region untersucht werden soll.

1. Medizinische Notwendigkeit prüfen

Zunächst beurteilen wir, ob eine Röntgenaufnahme für die Diagnose oder Behandlungsplanung tatsächlich erforderlich ist und welche Fragestellung damit beantwortet werden soll.

2. Passende Aufnahme auswählen

Je nach Befund kann beispielsweise die gezielte Aufnahme eines einzelnen Zahnes oder eine größere Übersichtsaufnahme sinnvoll sein. Dabei wird nur der Bereich erfasst, der für die jeweilige Fragestellung notwendig ist.

3. Aufnahme erstellen und auswerten

Die digitale Aufnahme steht unmittelbar zur Verfügung und wird anschließend zahnärztlich ausgewertet. Auffälligkeiten und ihre Bedeutung für die weitere Behandlung erklären wir Ihnen verständlich.

4. Befund dokumentieren und Verlauf vergleichen

Die Aufnahme und der dazugehörige Befund werden dokumentiert. Liegen bei späteren Kontrollen weitere Aufnahmen vor, können Veränderungen im zeitlichen Verlauf miteinander verglichen werden.

Vorhandene Röntgenbilder können unnötige Aufnahmen vermeiden

Wenn bei einer anderen Zahnarztpraxis bereits aktuelle Röntgenbilder angefertigt wurden, teilen Sie uns dies bitte mit. Sind die vorhandenen Aufnahmen für die aktuelle Fragestellung geeignet und ausreichend aktuell, können sie unter Umständen genutzt werden, sodass keine unnötige erneute Aufnahme erforderlich wird.

Röntgenaufnahmen können auch für eine Weiterbehandlung bei einer anderen Praxis oder Fachdisziplin zur Verfügung gestellt werden. Die Vermeidung unnötiger Doppeluntersuchungen ist ausdrücklich Bestandteil des Strahlenschutzes.

Unterschiede zwischen dem digitalen Röntgen und der 3D-Diagnostik

Das klassische digitale Röntgen bildet Zähne und Kiefer zweidimensional ab und ist für viele diagnostische Fragestellungen vollkommen ausreichend.

Bei bestimmten komplexeren Ausgangssituationen kann dagegen eine dreidimensionale Darstellung mittels digitaler Volumentomografie (DVT) zusätzliche Informationen liefern. Eine 3D-Aufnahme ist jedoch keine routinemäßige Erweiterung des normalen Röntgens, sondern wird nur eingesetzt, wenn die dreidimensionale Darstellung für die jeweilige Fragestellung medizinisch sinnvoll ist.

FAQ – Häufige Fragen zum digitalen Röntgen

Wie oft darf beim Zahnarzt geröntgt werden?

Dafür gibt es keine pauschale Zahl, die für alle Patientinnen und Patienten gilt. Eine Röntgenaufnahme wird dann angefertigt, wenn sie für eine konkrete diagnostische oder therapeutische Fragestellung medizinisch gerechtfertigt ist. Wir prüfen deshalb vor jeder Aufnahme, ob sie notwendig ist und welche vorhandenen Informationen bereits genutzt werden können.

Ist digitales Röntgen strahlungsarm?

Digitale Röntgentechnik kann gegenüber älteren analogen Verfahren eine geringere Strahlenexposition ermöglichen. Wie hoch die tatsächliche Dosis ist, hängt jedoch von der Art der Aufnahme und dem verwendeten System ab. Entscheidend ist deshalb nicht der Begriff „digital“ allein, sondern dass jede Aufnahme medizinisch begründet und mit einer möglichst niedrigen Strahlenexposition durchgeführt wird.

Kann ich vorhandene Röntgenbilder mitbringen?

Ja. Wenn bereits aktuelle Aufnahmen aus einer anderen Zahnarztpraxis vorliegen, informieren Sie uns bitte darüber. Sind sie für die aktuelle Fragestellung geeignet, können sie möglicherweise genutzt werden und helfen dabei, unnötige Doppelaufnahmen zu vermeiden.

Kann ich meine Röntgenbilder für eine Weiterbehandlung erhalten?

Ja. Werden Röntgenaufnahmen für eine Weiterbehandlung bei einer anderen Zahnarztpraxis oder Fachdisziplin benötigt, können sie entsprechend zur Verfügung gestellt beziehungsweise weitergegeben werden. Sprechen Sie uns dazu einfach an.