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Behandlung & Komfort

Lachgas beim Zahnarzt in Stuttgart und Umgebung

Angst, starke Anspannung oder ein ausgeprägter Würgereiz können eine Zahnbehandlung erheblich erschweren. Lachgas reduziert Angst und Anspannung, dämpft den Würgereiz und hilft dabei, die Behandlung entspannter zu erleben – ohne dass Sie schlafen oder das Bewusstsein verlieren.

Das Lachgas-Sauerstoff-Gemisch wird über eine Nasenmaske eingeatmet und individuell dosiert. Die Wirkung setzt schnell ein, lässt sich während der Behandlung gut steuern und klingt nach Ende der Zufuhr rasch wieder ab. Sie bleiben dabei wach, ansprechbar und können jederzeit mit uns kommunizieren.

Lachgasbehandlung an zwei unserer S-Dent-Standorte

Wählen Sie einfach die Zahnarztpraxis, die für Sie am besten erreichbar ist.

Zahnarztpraxis Stuttgart-Mitte
Sophienstraße 40, 70178 Stuttgart 
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Zahnarztpraxis Remseck-Aldingen
Kornwestheimer Str. 14, 71686 Remseck-Aldingen
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Wann ist Lachgas beim Zahnarzt sinnvoll?

Lachgas wird in der Zahnmedizin zur minimalen Sedierung eingesetzt und eignet sich insbesondere für Patientinnen und Patienten, denen Angst, Nervosität oder körperliche Anspannung die Zahnbehandlung erschweren. Auch bei einem ausgeprägten Würgereiz ist die sedierende Wirkung hilfreich.

Lachgas eignet sich insbesondere:

  • bei Angst oder starker Nervosität vor der Zahnbehandlung

  • bei ausgeprägtem Würgereiz

  • bei hoher Anspannung während der Behandlung
  • bei längeren Behandlungen, wenn Ruhe und Entspannung die Durchführung erleichtern

Ob eine Lachgassedierung für Sie persönlich geeignet ist, prüfen wir vor der Behandlung anhand Ihrer gesundheitlichen Voraussetzungen.

Wie wirkt Lachgas?

Lachgas – medizinisch Distickstoffmonoxid – wird mit Sauerstoff gemischt und über eine Nasenmaske eingeatmet. Die Dosierung wird schrittweise an Ihre individuelle Reaktion angepasst.

Lachgas wirkt beruhigend, reduziert Angst und dämpft den Würgereiz. Gleichzeitig verändert sich häufig die Wahrnehmung der Behandlung und der Behandlungsdauer. Sie bleiben bei einer minimalen Lachgassedierung wach und ansprechbar und behalten die Kontrolle über die Situation.

Lachgas besitzt zudem eine schmerzlindernde Wirkung, ersetzt bei schmerzhaften zahnmedizinischen Eingriffen jedoch in der Regel nicht die örtliche Betäubung. Beide Verfahren werden bei Bedarf miteinander kombiniert.

Ablauf einer Behandlung mit Lachgas

1. Voraussetzungen klären

Vor der Behandlung besprechen wir Ihre gesundheitliche Vorgeschichte, regelmäßig eingenommene Medikamente und mögliche Besonderheiten. So lässt sich beurteilen, ob Lachgas für Sie geeignet ist.

2. Nasenmaske aufsetzen

Über eine angenehm sitzende Nasenmaske atmen Sie zunächst Sauerstoff und anschließend das individuell dosierte Sauerstoff-Lachgas-Gemisch ein.

3. Lachgas individuell dosieren

Die Konzentration wird schrittweise angepasst. Die Wirkung setzt schnell ein und lässt sich während der gesamten Behandlung regulieren.

4. Zahnbehandlung durchführen

Während der Behandlung bleiben Sie ansprechbar und können jederzeit mit uns kommunizieren. Ihr Zustand wird kontinuierlich beobachtet. Eine notwendige örtliche Betäubung wird unabhängig von der Lachgassedierung, wenn nötig, eingesetzt.

5. Lachgaszufuhr beenden

Nach Abschluss der Behandlung wird die Lachgaszufuhr beendet und Sauerstoff gegeben. Lachgas wird rasch wieder abgeatmet, sodass seine sedierende Wirkung normalerweise schnell nachlässt. Bevor Sie die Praxis verlassen, überprüfen wir, ob Sie sich wieder vollständig erholt haben.

Wichtig zu wissen: Nicht für jeden ist Lachgas geeignet

Vor jeder Lachgasbehandlung prüfen wir Ihre gesundheitlichen Voraussetzungen. Eine ausreichend freie Nasenatmung ist wichtig, da das Gas über eine Nasenmaske eingeatmet wird. Eine akute Erkältung oder stark eingeschränkte Nasenatmung kann die Anwendung deshalb verhindern.

Informieren Sie uns außerdem über bestehende Erkrankungen, eine Schwangerschaft, regelmäßig eingenommene Medikamente und frühere medizinische Behandlungen. Bei bestimmten Atemwegs- oder Mittelohrerkrankungen, Störungen des Vitamin-B12-Stoffwechsels und weiteren besonderen Voraussetzungen ist Lachgas nicht oder nur nach zusätzlicher medizinischer Abklärung geeignet.

FAQ – Häufige Fragen zur Behandlung mit Lachgas

Bin ich bei einer Lachgasbehandlung noch bei Bewusstsein?

Ja. Lachgas ist keine Vollnarkose. Sie bleiben bei der minimalen Sedierung wach und ansprechbar und können während der Behandlung mit uns kommunizieren. Angst und Anspannung werden reduziert, ohne dass Sie die Kontrolle über die Situation verlieren.

Für wen eignet sich Lachgas?

Lachgas eignet sich besonders bei Zahnarztangst, starker Nervosität und ausgeprägtem Würgereiz sowie bei Behandlungssituationen, in denen Anspannung die Durchführung erschwert. Vorab prüfen wir immer, ob die Sedierung zu Ihrer gesundheitlichen Situation passt.

Ersetzt Lachgas die örtliche Betäubung?

Nein. Lachgas wirkt beruhigend und besitzt eine leichte schmerzlindernde Wirkung, ersetzt bei schmerzhaften Eingriffen jedoch in der Regel nicht die örtliche Betäubung. Beide Verfahren lassen sich miteinander kombinieren.

Welche Nebenwirkungen sind bei Lachgas möglich?

Lachgas ist gut steuerbar und wird individuell dosiert. Dennoch können vereinzelt vorübergehend beispielsweise Übelkeit, Schwindel, Unwohlsein oder Kopfschmerzen auftreten. Deshalb werden Ihre gesundheitlichen Voraussetzungen vorab geprüft und Sie während der Sedierung beobachtet.

Kann ich nach einer Lachgasbehandlung selbst Auto fahren?

Nach Beendigung der Lachgaszufuhr klingt die Wirkung rasch ab. Ob Sie anschließend selbst am Straßenverkehr teilnehmen sollten, beurteilen wir nach Ihrer individuellen Reaktion und unter Berücksichtigung der durchgeführten Behandlung sowie eventuell zusätzlich eingesetzter Medikamente. Bitte richten Sie sich hier nach unserer Empfehlung vor Ort.