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Kinder & Jugendliche

Zahnmedizin für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen in Stuttgart

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Entwicklungsbesonderheiten, medizinischen Erkrankungen oder erhöhtem Unterstützungsbedarf erleben Zahnarzttermine sehr unterschiedlich. Manche benötigen mehr Zeit, weniger Reize, besonders klare Abläufe oder eine vertraute Begleitperson.

Bei S-Dent richten wir uns deshalb so weit wie möglich nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes. Wenn Sie uns bereits vor dem Termin mitteilen, was Sicherheit gibt, was belastet und welche Erfahrungen bisher gemacht wurden, können wir Untersuchung und Behandlung gezielter vorbereiten.

Diese Leistung an unseren S-Dent-Standorten

Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen behandeln wir an allen drei S-Dent-Standorten.

Zahnarztpraxis Stuttgart-Mitte
Sophienstraße 40, 70178 Stuttgart 
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Zahnarztpraxis Stuttgart-Birkach
Birkheckenstraße 4, 70599 Stuttgart-Birkach
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Zahnarztpraxis Remseck-Aldingen
Kornwestheimer Str. 14, 71686 Remseck-Aldingen
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Was hilft Ihrem Kind beim Zahnarztbesuch?

Besondere Bedürfnisse können sehr unterschiedlich sein. Dazu gehören beispielsweise körperliche oder kognitive Einschränkungen, Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, Entwicklungsbesonderheiten, sensorische Empfindlichkeiten oder eine außergewöhnlich starke Behandlungsangst. Entscheidend ist für uns jedoch nicht allein eine Diagnose, sondern was Ihr Kind in der konkreten Situation benötigt.

Hilfreich können beispielsweise sein:

  • ein klarer und vorhersehbarer Ablauf

  • kurze und verständliche Erklärungen

  • ausreichend Zeit und Pausen

  • möglichst wenige belastende Reize

  • ein schrittweises Kennenlernen von Untersuchung und Behandlung

  • die Begleitung durch eine vertraute Bezugsperson

  • eine Kommunikation, die zum Entwicklungsstand Ihres Kindes passt

Was wir vor dem Termin wissen sollten

Je mehr wir über die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes wissen, desto besser können wir den Termin vorbereiten. Teilen Sie uns deshalb gerne bereits bei der Terminvereinbarung mit, wie Ihr Kind am besten kommuniziert, welche Situationen oder Reize schwierig sind und was erfahrungsgemäß hilft.

Auch wichtige Erkrankungen, Medikamente, Hilfsmittel sowie frühere Erfahrungen bei Zahnbehandlungen sollten wir kennen. Die Hinweise von Eltern, Angehörigen oder Betreuungspersonen sind dabei besonders wertvoll, weil sie uns helfen, unnötige Belastungen zu vermeiden und den Ablauf möglichst verlässlich zu gestalten.

Den Behandlungsablauf gestalten wir so individuell wie möglich

1. Termin gemeinsam vorbereiten

Bereits bei der Terminvereinbarung besprechen wir wichtige Besonderheiten und können einschätzen, welche Rahmenbedingungen für Ihr Kind hilfreich sind.

2. In Ruhe kennenlernen

Wenn keine akute Behandlung notwendig ist, kann ein erster Termin zunächst dem Kennenlernen dienen. Ihr Kind bekommt die Möglichkeit, unsere Praxis, das Team und die ungewohnte Umgebung ohne unmittelbaren Behandlungsdruck kennenzulernen.

3. Untersuchung behutsam durchführen

Wir erklären die einzelnen Schritte verständlich und passen Tempo, Kommunikation und Pausen an die individuelle Belastbarkeit Ihres Kindes an.

4. Weiteres Vorgehen gemeinsam festlegen

Nach der Untersuchung besprechen wir mit Ihnen, welche Behandlung notwendig ist und wie sie möglichst gut umgesetzt werden kann. Dabei berücksichtigen wir sowohl den medizinischen Behandlungsbedarf als auch die bisherigen Erfahrungen und Möglichkeiten Ihres Kindes.

Wenn eine Behandlung nicht auf dem üblichen Weg möglich ist

Unser erster Ansatz besteht immer darin, Untersuchung und Behandlung durch ausreichend Zeit, verständliche Kommunikation und individuell angepasste Abläufe zu ermöglichen.

Reicht dies für eine notwendige Behandlung nicht aus, besprechen wir weitere Möglichkeiten mit Ihnen. Je nach Situation kommen beispielsweise mehrere kleinere Behandlungsschritte oder bei entsprechender Eignung eine Sedierung mit Lachgas infrage. In besonderen medizinisch begründeten Fällen ist auch eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose möglich.

Eine Vollnarkose ist bei Kindern und Jugendlichen keine Standard- oder Komfortlösung, sondern wird nur dann eingesetzt, wenn eine notwendige Behandlung anders nicht ausreichend sicher oder durchführbar ist und die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind.

FAQ – Häufige Fragen

Was sollten wir vor dem ersten Termin mitteilen?

Hilfreich sind Informationen darüber, wie Ihr Kind kommuniziert, welche Situationen oder Reize schwierig sind, was Sicherheit vermittelt und welche Erfahrungen bei früheren Behandlungen gemacht wurden. Informieren Sie uns außerdem über relevante Erkrankungen und Medikamente.

Ist der erste Termin auch ohne Behandlung möglich?

Ja. Wenn keine akute Behandlung erforderlich ist, kann ein Kennenlerntermin ein sinnvoller erster Schritt sein. So kann Ihr Kind unsere Praxis und das Team in Ruhe kennenlernen, bevor weitere Behandlungsschritte geplant werden.

Können wir einen möglichst ruhigen Termin vereinbaren?

Sprechen Sie uns bereits bei der Terminvereinbarung darauf an. Wenn eine ruhigere Tageszeit oder andere organisatorische Anpassungen hilfreich sind, prüfen wir gerne, was sich am jeweiligen Standort ermöglichen lässt.

Was passiert, wenn eine Behandlung zunächst nicht möglich ist?

Dann suchen wir gemeinsam nach einem geeigneten Vorgehen. Je nach Situation können kleinere Behandlungsschritte, eine Sedierung mit Lachgas oder in besonderen medizinisch begründeten Fällen eine Vollnarkose infrage kommen.