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Implantologie

Knochenaufbau und Oralchirurgie in Stuttgart

Reichen Höhe oder Breite des Kieferknochens für ein Zahnimplantat nicht aus, ist je nach Befund ein Knochenaufbau notwendig. Bei S-Dent beurteilen wir das vorhandene Knochenangebot sorgfältig und wählen das oralchirurgische Vorgehen passend zur Ausgangssituation – mit dem Ziel, eine stabile Grundlage für die geplante Implantatversorgung zu schaffen.

Knochenaufbau und Oralchirurgie an unseren S-Dent-Standorten

Diese Leistung bieten wir an allen drei S-Dent-Standorten an. Wählen Sie einfach die Praxis, die für Sie am besten erreichbar ist.

Zahnarztpraxis Stuttgart-Mitte
Sophienstraße 40, 70178 Stuttgart 
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Zahnarztpraxis Stuttgart-Birkach
Birkheckenstraße 4, 70599 Stuttgart-Birkach
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Zahnarztpraxis Remseck-Aldingen
Kornwestheimer Str. 14, 71686 Remseck-Aldingen
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Wann ist ein Knochenaufbau notwendig?

Nach dem Verlust eines Zahnes kann sich der Kieferknochen im Bereich der entstandenen Lücke zurückbilden. Wie stark dies geschieht, ist individuell unterschiedlich. Auch die ursprüngliche anatomische Situation oder bereits bestehender Knochenverlust können dazu führen, dass für ein Implantat nicht ausreichend Knochen vorhanden ist.

Vor der Behandlung beurteilen wir deshalb, ob Knochenhöhe und -breite für die geplante Implantatposition ausreichen. Ist das Knochenangebot ausreichend, ist kein Aufbau notwendig. Besteht dagegen ein relevantes Defizit, planen wir die Augmentation entsprechend der Größe und Lage des fehlenden Knochens. Die präoperative Beurteilung des Knochenangebots gehört zur implantologischen Planung.

Welche Möglichkeiten des Knochenaufbaus gibt es?

Welche Methode geeignet ist, hängt davon ab, wo Knochen fehlt, wie groß der Defekt ist und welche Versorgung geplant ist.

Kieferkammaufbau

Fehlt dem Kieferkamm an Breite oder Höhe, kann der vorhandene Knochen gezielt aufgebaut werden, damit ausreichend Knochen für die geplante Implantation zur Verfügung steht. Je nach Ausmaß des Defekts kommen unterschiedliche Verfahren und Materialien infrage.

Sinuslift im Oberkiefer

Im seitlichen Oberkiefer steht für ein Implantat manchmal nicht genügend Knochenhöhe unterhalb der Kieferhöhle zur Verfügung. Beim Sinuslift wird die Schleimhaut am Boden der Kieferhöhle vorsichtig angehoben und der dadurch entstehende Raum für den Knochenaufbau genutzt.

Socket Preservation nach einer Zahnentfernung

Nach dem Entfernen eines Zahns beginnt der Kieferknochen im Bereich des Zahnfachs natürlicherweise, sich zurückzubilden. Mit einer Socket Preservation kann das Zahnfach unmittelbar nach der Zahnentfernung versorgt werden, um diesen Volumenverlust möglichst zu begrenzen und günstige Voraussetzungen für eine spätere Versorgung zu erhalten.

Welche Materialien werden für den Knochenaufbau verwendet?

Je nach Ausgangssituation können unterschiedliche Materialien eingesetzt oder miteinander kombiniert werden.

Körpereigener Knochen wird vom Patienten selbst gewonnen, häufig aus einem anderen Bereich des Kiefers.

Knochenersatzmaterialien können beispielsweise synthetisch hergestellt oder speziell aufbereiteten tierischen Ursprungs sein. Welches Material geeignet ist, richtet sich nach Art und Größe des Defekts sowie dem geplanten Verfahren.

Welche Form des Knochenaufbaus in Ihrem Fall notwendig und sinnvoll ist und ob Knochenaufbau und Implantation gleichzeitig oder in getrennten Behandlungsschritten erfolgen können, klären wir nach Untersuchung und entsprechender Diagnostik individuell.

Ablauf eines Knochenaufbaus

1. Knochenangebot sorgfältig beurteilen

Zunächst untersuchen wir die geplante Implantatregion und beurteilen anhand der erforderlichen Röntgendiagnostik, wie viel Knochen vorhanden ist und an welcher Stelle ein Aufbau notwendig sein könnte.

2. Vorgehen individuell planen

Auf Grundlage des Befundes legen wir fest, welche Form des Knochenaufbaus geeignet ist, welches Aufbaumaterial infrage kommt und ob Augmentation und Implantation miteinander kombiniert werden können oder zeitlich getrennt erfolgen sollten.

3. Knochen gezielt aufbauen

Der fehlende Knochen wird entsprechend der geplanten Methode aufgebaut. Bei kleineren Defekten lässt sich ein Knochenaufbau unter geeigneten Voraussetzungen mit dem Einsetzen des Implantats verbinden. Umfangreichere Augmentationen werden dagegen häufig zunächst separat durchgeführt, damit der aufgebaute Bereich ausreichend einheilen kann. Dass augmentative Maßnahmen sowohl simultan mit einer Implantation als auch zeitlich getrennt durchgeführt werden können, ist Bestandteil etablierter implantologischer Verfahren.

4. Heilung kontrollieren

Nach dem Eingriff kontrollieren wir den Heilungsverlauf. Wie viel Zeit der aufgebaute Knochen benötigt, hängt von Umfang, Region und angewandtem Verfahren ab. Bei einem mehrstufigen Vorgehen wird das Implantat erst eingesetzt, wenn die Voraussetzungen für den nächsten Behandlungsschritt gegeben sind.

5. Implantatversorgung fortführen

Nach ausreichender Heilung kann die geplante Implantatversorgung fortgesetzt werden. Wurde das Implantat bereits gleichzeitig mit dem Knochenaufbau eingesetzt, richtet sich das weitere Vorgehen nach der Einheilung von Implantat und augmentiertem Bereich.
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Wie lange dauert ein Knochenaufbau?

Eine pauschale Behandlungsdauer gibt es nicht. Ein kleinerer Knochenaufbau kann unter geeigneten Voraussetzungen gleichzeitig mit der Implantation erfolgen und verändert den gesamten Behandlungsablauf dadurch weniger stark. Bei umfangreicheren Aufbauten ist dagegen eine separate Einheilphase notwendig.

Wir erklären Ihnen bereits bei der Planung, welche Behandlungsschritte in Ihrem Fall erforderlich sind und mit welchem zeitlichen Ablauf Sie realistisch rechnen können.

FAQ – Häufige Fragen zu Knochenaufbau und Oralchirurgie

Ist vor einem Zahnimplantat immer ein Knochenaufbau notwendig?

Nein. Ein Knochenaufbau ist nur erforderlich, wenn das vorhandene Knochenangebot für die geplante Implantatversorgung nicht ausreicht. Deshalb beurteilen wir Knochenhöhe, -breite und die anatomische Situation vor jeder entsprechenden Behandlung sorgfältig.

Können Knochenaufbau und Implantation gleichzeitig erfolgen?

Ja, unter geeigneten Voraussetzungen können Knochenaufbau und Implantation in einem Eingriff miteinander kombiniert werden. Bei größeren Knochendefiziten ist dagegen häufig ein mehrstufiges Vorgehen sinnvoll, bei dem der Knochen zunächst aufgebaut wird und vor der Implantation einheilt. Welche Variante geeignet ist, entscheiden wir anhand des individuellen Befundes.

Welches Material wird für einen Knochenaufbau verwendet?

Je nach Verfahren und Ausgangssituation kommen körpereigener Knochen, Knochenersatzmaterialien oder Kombinationen daraus infrage. Welches Material für den jeweiligen Defekt geeignet ist, legen wir im Rahmen der Behandlungsplanung fest. Knochen und Knochenersatzmaterialien sind etablierte Materialien bei verschiedenen augmentativen Verfahren.

Wie lange muss ein Knochenaufbau einheilen?

Die Heilungsdauer richtet sich nach Umfang und Art des Knochenaufbaus sowie nach der individuellen Ausgangssituation. Deshalb nennen wir keine pauschale Zeitspanne, sondern besprechen den zu erwartenden Behandlungsverlauf nach der diagnostischen Planung mit Ihnen.

Gibt es Alternativen zu einem Knochenaufbau?

Das hängt von der anatomischen Situation und dem gewünschten Zahnersatz ab. In manchen Fällen kommen andere implantologische oder prothetische Versorgungskonzepte infrage. Wir prüfen deshalb nicht nur, wie ein Knochenaufbau durchgeführt werden kann, sondern auch, ob er für die geplante Versorgung tatsächlich notwendig und sinnvoll ist.