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Diagnostik & Technik

3D-Röntgen (DVT) beim Zahnarzt in Stuttgart

Die digitale Volumentomographie (DVT) erstellt dreidimensionale Aufnahmen von Zähnen, Kiefer und knöchernen Strukturen. Anders als bei einer zweidimensionalen Röntgenaufnahme lassen sich räumliche Verhältnisse aus verschiedenen Ebenen betrachten. So können wir als Ihr Zahnarzt in Stuttgart beispielsweise Knochenangebot, Zahnwurzeln, die Kieferhöhle oder den Verlauf knöcherner Nervenkanäle genauer beurteilen – besonders dann, wenn für eine sichere Diagnose und Behandlungsplanung zusätzliche räumliche Informationen erforderlich sind.

3D-Röntgen bei S-Dent Stuttgart-Mitte

Die dreidimensionale DVT-Diagnostik bieten wir am Standort Stuttgart-Mitte in der Sophienstraße an.

Wenn sich bei einer Untersuchung an einem anderen S-Dent-Standort zeigt, dass für die weitere Diagnostik eine dreidimensionale Aufnahme sinnvoll ist, koordinieren wir die nächsten Schritte entsprechend.

Zahnarztpraxis Stuttgart-Mitte
Sophienstraße 40, 70178 Stuttgart 
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Was ist der Unterschied zwischen 2D-Röntgen und DVT?

Klassische digitale Röntgenaufnahmen sind für viele zahnmedizinische Fragestellungen vollkommen ausreichend. Sie bilden Zähne und Kiefer zweidimensional ab und gehören deshalb weiterhin zur grundlegenden Diagnostik beim Zahnarzt.

Bei bestimmten Fragestellungen benötigen wir jedoch zusätzliche räumliche Informationen. Ein DVT bildet den ausgewählten Bereich dreidimensional ab und ermöglicht es, Strukturen aus unterschiedlichen Richtungen und in einzelnen Schnittebenen zu beurteilen. Überlagerungen, wie sie auf zweidimensionalen Aufnahmen entstehen können, lassen sich dadurch besser auflösen.

Der Vorteil liegt also nicht darin, grundsätzlich „mehr zu röntgen“, sondern darin, bei einer konkreten Fragestellung genau die zusätzlichen Informationen zu erhalten, die für Diagnose oder Behandlungsplanung benötigt werden.

Wann ist ein DVT beim Zahnarzt sinnvoll?

Ein DVT wird nicht routinemäßig angefertigt. Wir setzen die dreidimensionale Diagnostik gezielt ein, wenn Untersuchung und zweidimensionale Aufnahmen eine wichtige räumliche Fragestellung nicht ausreichend beantworten.

Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise:

  • Implantatplanung: wenn Knochenangebot, räumliche Verhältnisse oder die Lage angrenzender anatomischer Strukturen genauer beurteilt werden müssen
  • Endodontische Fragestellungen: etwa bei komplexer Wurzelkanalanatomie, Verdacht auf Wurzelfrakturen oder Resorptionen oder wenn Beschwerden durch die konventionelle Diagnostik nicht ausreichend erklärt werden können
  • Verlagerte oder retinierte Zähne und Weisheitszähne: wenn ihre räumliche Lage zu Nachbarzähnen oder wichtigen anatomischen Strukturen für die Behandlungsplanung genauer bestimmt werden muss
  • Besondere kieferorthopädische Fragestellungen: beispielsweise bei komplexen Zahnverlagerungen oder anderen Situationen, in denen die notwendige räumliche Information mit zweidimensionalen Aufnahmen nicht ausreichend gewonnen werden kann

Welche Vorteile hat die dreidimensionale Darstellung?

Eine DVT-Aufnahme macht räumliche Zusammenhänge sichtbar, die auf einer zweidimensionalen Aufnahme nur eingeschränkt oder durch Überlagerungen erkennbar sein können.

Für die Behandlung kann das bedeuten:

  • Knochenhöhe und -breite lassen sich räumlich beurteilen
  • Zahnwurzeln und ihre Lage zueinander können differenzierter dargestellt werden
  • der Verlauf wichtiger knöcherner Strukturen kann in die Planung einbezogen werden
  • die Beziehung verlagerter Zähne zu Nachbarstrukturen wird besser nachvollziehbar
  • chirurgische oder implantologische Eingriffe können auf einer detaillierteren räumlichen Grundlage geplant werden

Ablauf einer DVT-Aufnahme

1. Zunächst klären wir die Fragestellung

Vor jeder DVT-Aufnahme steht die zahnärztliche Untersuchung. Bereits vorhandene Röntgenaufnahmen und Befunde werden berücksichtigt. Ihr Zahnarzt prüft, ob die dreidimensionale Aufnahme zusätzliche Informationen liefert, die für Diagnose oder Behandlungsplanung tatsächlich benötigt werden.

2. Aufnahmebereich gezielt festlegen

Je nach Fragestellung wird der Bereich bestimmt, der dreidimensional dargestellt werden muss. Ziel ist, nur das diagnostisch erforderliche Volumen aufzunehmen und die Strahlenexposition so gering wie sinnvoll möglich zu halten.

3. Dreidimensionale Aufnahme erstellen

Während der Aufnahme wird der Kopf ruhig positioniert und das DVT-Gerät bewegt sich um den Aufnahmebereich. Die eigentliche Datenerfassung dauert je nach Gerät und Programm nur kurze Zeit und ist schmerzfrei. Aus den aufgenommenen Daten entsteht anschließend ein dreidimensionaler Datensatz.

4. Bilder auswerten und Behandlung planen

Die dreidimensionalen Daten lassen sich anschließend in unterschiedlichen Ebenen und Schnitten betrachten. Wir werten gezielt die für Ihre Fragestellung relevanten Strukturen aus und beziehen die Ergebnisse in die weitere Behandlungsplanung ein.

Wichtig zu wissen: DVT gezielt statt routinemäßig

Mehr Bildinformation bedeutet nicht automatisch, dass ein DVT bei jeder Behandlung sinnvoll ist. Für viele Fragestellungen liefern Untersuchung und zweidimensionales digitales Röntgen bereits alle benötigten Informationen.

Eine DVT-Aufnahme setzen wir deshalb gezielt dort ein, wo die dreidimensionale Darstellung für Diagnose, Therapieentscheidung oder Behandlungsplanung einen zusätzlichen Nutzen bietet.

Auch bei der Aufnahme selbst achten wir darauf, den untersuchten Bereich auf die medizinisch notwendige Region zu begrenzen und eine für die Fragestellung ausreichende Bildqualität mit möglichst geringer Strahlenexposition zu erreichen.

FAQ – Häufige Fragen zum 3D-Röntgen (DVT)

Was ist eine digitale Volumentomographie?

Die digitale Volumentomographie ist ein dreidimensionales Röntgenverfahren, das speziell in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde eingesetzt wird. Aus den aufgenommenen Daten entsteht ein räumliches Bild, das sich in unterschiedlichen Ebenen betrachten und für bestimmte diagnostische und planerische Fragestellungen auswerten lässt.

Wie unterscheidet sich die Strahlenbelastung vom normalen Röntgen?

Eine allgemeingültige Dosis lässt sich für ein DVT nicht angeben. Die Strahlenexposition hängt unter anderem vom Gerät, der Größe des aufgenommenen Bereichs, der Auflösung und den gewählten Einstellungen ab. Sie liegt im Allgemeinen über der einer konventionellen zahnärztlichen 2D-Aufnahme; gegenüber einer herkömmlichen medizinischen CT des Kieferbereichs ist sie in der Regel geringer. Deshalb wird ein DVT nur bei entsprechender medizinischer Indikation eingesetzt und das Aufnahmevolumen möglichst auf die relevante Region begrenzt.

Wie lange dauert eine DVT-Aufnahme?

Die eigentliche Aufnahme dauert nur kurze Zeit. Hinzu kommen die Positionierung sowie anschließend die Auswertung der dreidimensionalen Daten. Eine feste Gesamtdauer würde ich auf der Website nicht nennen, solange der konkrete Ablauf und das eingesetzte DVT-Gerät am Standort Stuttgart-Mitte nicht abschließend bestätigt sind.

Brauche ich vor jedem Zahnimplantat ein DVT?

Nein. Vor einer Implantation ist eine ausreichende klinische und bildgebende Diagnostik erforderlich, aber nicht automatisch eine dreidimensionale Aufnahme. Ihr Zahnarzt entscheidet anhand der individuellen Situation, ob ein DVT zusätzliche Informationen für Knochenangebot, anatomische Strukturen oder die Behandlungsplanung liefert.

Kann ein DVT auch bei einer Wurzelbehandlung sinnvoll sein?

Ja, in ausgewählten Fällen. Eine kleinvolumige DVT-Aufnahme kann beispielsweise bei komplexer Wurzelkanalanatomie, Verdacht auf Wurzelfrakturen oder Resorptionen sowie bei unklaren Beschwerden zusätzliche diagnostische Informationen liefern, wenn Untersuchung und zweidimensionale Aufnahmen nicht ausreichen. Für eine routinemäßige Wurzelbehandlung ist ein DVT dagegen nicht erforderlich.