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Kinder & Jugendliche

Kinderzahnarzt in Stuttgart

Gesunde Zähne beginnen schon mit dem ersten Milchzahn. Ebenso wichtig wie Vorsorge und frühzeitige Behandlung ist für Kinder und Jugendliche eine Umgebung, in der sie Vertrauen entwickeln und Zahnarztbesuche als etwas Selbstverständliches erleben.

Bei S-Dent nehmen wir uns deshalb Zeit, erklären altersgerecht und begleiten Kinder und Jugendliche Schritt für Schritt. Unser Schwerpunkt liegt auf Vorsorge, Kariesprävention und dem langfristigen Erhalt gesunder Milch- und bleibender Zähne – abgestimmt auf Alter, Entwicklungsstand und die individuelle Situation.

Kinderzahnheilkunde bei S-Dent Stuttgart-Mitte

Das umfassende Angebot der Kinderzahnheilkunde bieten wir in unserer Praxis in Stuttgart-Mitte an. Hier liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Familien- und Kinderzahnheilkunde sowie der Begleitung der Gebissentwicklung.

Zahnarztpraxis Stuttgart-Mitte
Sophienstraße 40, 70178 Stuttgart 
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Warum sind regelmäßige Zahnarztbesuche schon bei kleinen Kindern wichtig?

Milchzähne erfüllen wichtige Aufgaben. Sie werden zum Kauen und Sprechen benötigt und spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Kiefers und des bleibenden Gebisses. Gleichzeitig ist ihr Zahnschmelz dünner und weniger mineralisiert als der bleibenden Zähne, sodass Milchzähne besonders sorgfältig vor Karies geschützt werden sollten.

Frühe Zahnarztbesuche geben uns die Möglichkeit, die Zähne und ihre Entwicklung regelmäßig zu kontrollieren, das individuelle Kariesrisiko einzuschätzen und Eltern bei Zahnpflege, Fluoridanwendung und zahngesunder Ernährung zu unterstützen. Für das Kind entsteht gleichzeitig eine vertraute Routine – möglichst bevor Schmerzen oder eine umfangreichere Behandlung überhaupt zum Thema werden.

Vorsorge und Prophylaxe für Kinder und Jugendliche

Ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Kinderzahnheilkunde ist die Vermeidung von Karies. Dabei beziehen wir nicht nur die Zähne selbst ein, sondern auch die häusliche Zahnpflege und die individuellen Gewohnheiten des Kindes.

Je nach Alter und Kariesrisiko gehören dazu beispielsweise:

  • regelmäßige zahnärztliche Früherkennungs- und Kontrolluntersuchungen
  • Einschätzung des individuellen Kariesrisikos

  • altersgerechte Zahnputz- und Mundhygieneanleitung
  • Beratung der Eltern zur Zahnpflege und Ernährung
  • Fluoridierungsmaßnahmen zur Stärkung des Zahnschmelzes
  • Fissurenversiegelungen bei geeigneten Zähnen
  • individuelle Prophylaxemaßnahmen entsprechend Alter und Befund

Fluoride stärken den Zahnschmelz und sind ein wichtiger Bestandteil der Kariesprävention. Auch Fissurenversiegelungen schützen besonders kariesgefährdete Kauflächen; bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen werden die Versiegelungen kariesfreier Fissuren der bleibenden großen Backenzähne 6 und 7 im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen übernommen.

Ablauf eines Zahnarztbesuchs mit Ihrem Kind

1. In Ruhe ankommen und kennenlernen

Gerade bei den ersten Terminen steht häufig zunächst das Kennenlernen im Vordergrund. Wir sprechen mit Ihrem Kind in einer verständlichen, altersgerechten Sprache und erklären, was wir tun. Wie schnell wir dabei vorgehen, richtet sich nach Alter, Erfahrung und Kooperationsfähigkeit des Kindes.

2. Zähne und Mundgesundheit untersuchen

Wir kontrollieren die Milch- beziehungsweise bleibenden Zähne, das Zahnfleisch und die Mundhöhle und achten auf mögliche Karies, Auffälligkeiten und die Entwicklung des Gebisses.

3. Vorsorge individuell abstimmen

Anschließend besprechen wir mit Ihnen, welche Maßnahmen für Ihr Kind sinnvoll sind – beispielsweise zur Zahnpflege, Fluoridierung, Ernährung oder Fissurenversiegelung. Gerade bei jüngeren Kindern beziehen wir Eltern bewusst in die Vorsorge ein. Die Beratung der Eltern ist auch Bestandteil der gesetzlichen zahnärztlichen Früherkennung.

4. Behandlung nur so umfangreich wie notwendig

Ist eine Behandlung erforderlich, erklären wir Ihnen und Ihrem Kind verständlich, was notwendig ist und wie wir vorgehen. Bei nicht akuten Situationen können kurze, überschaubare Behandlungsschritte dabei helfen, das Kind schrittweise an die Behandlung heranzuführen.

5. Entwicklung regelmäßig begleiten

Kinderzähne verändern sich schnell. Deshalb kontrollieren wir nicht nur Karies und Mundhygiene, sondern behalten auch Zahnwechsel und Gebissentwicklung im Blick. Zeigen sich kieferorthopädische Auffälligkeiten, kann frühzeitig beurteilt werden, ob eine weiterführende Abklärung sinnvoll ist.

Wenn ein Milchzahn behandelt werden muss

Milchzähne sind keine Zähne „auf Zeit“, die bei Problemen grundsätzlich unbehandelt bleiben können. Karies kann auch bei Milchzähnen Schmerzen und Entzündungen verursachen, und ein vorzeitiger Zahnverlust kann die weitere Gebissentwicklung beeinflussen.

Welche Behandlung sinnvoll ist, richtet sich nach dem betroffenen Zahn, dem Ausmaß des Defekts, dem Alter des Kindes und der verbleibenden Zeit bis zum natürlichen Zahnwechsel.

Zum aktuellen Behandlungsspektrum unserer Kinderzahnheilkunde gehören unter anderem:

  • zahnfarbene Füllungen
  • Behandlungen des Zahninneren bei erkrankten Milchzähnen
  • Milchzahnkronen, bei geeigneter Indikation auch zahnfarben

  • Platzhalter bei vorzeitigem Verlust eines Milchzahns

Geht ein Milchzahn deutlich zu früh verloren, kann beispielsweise ein Platzhalter sinnvoll sein, damit der erforderliche Raum für den später durchbrechenden bleibenden Zahn erhalten bleibt.

Wenn ein Kind große Angst vor der Behandlung hat

Angst oder Zurückhaltung nehmen wir ernst. Unser erster Ansatz besteht darin, Vertrauen aufzubauen, Behandlungsschritte vorhersehbar zu machen und Ihr Kind seinem Alter entsprechend an die Situation heranzuführen.

Reicht dies für eine notwendige Behandlung nicht aus, stehen je nach Alter, Kooperationsfähigkeit, Behandlungsumfang und medizinischen Voraussetzungen weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehört bei geeigneten Kindern die minimale Sedierung mit Lachgas. Ihr Kind bleibt dabei wach und ansprechbar; Lachgas reduziert Angst und Anspannung und wird über eine Nasenmaske verabreicht.

In besonderen Situationen ist auch eine Behandlung unter Vollnarkose möglich, beispielsweise wenn aufgrund von Alter, Entwicklung oder umfangreichem Behandlungsbedarf eine notwendige Behandlung im Wachzustand nicht sicher durchführbar ist. Eine Vollnarkose ist bei Kindern keine Standard- oder Komfortlösung. Sie wird erst nach sorgfältiger Prüfung der Behandlungsnotwendigkeit, möglicher Alternativen und der individuellen Voraussetzungen eingesetzt.

Zahnärztliche Vorsorge für Kinder – was übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?

Gesetzlich versicherte Kinder haben bereits ab dem 6. Lebensmonat Anspruch auf zahnärztliche Früherkennung.

Vom 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sind sechs zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen vorgesehen. Seit Januar 2026 werden diese als Z1 bis Z6 im Gelben Heft dokumentiert. Dazu gehören unter anderem die Untersuchung der Mundhöhle, die Einschätzung des Kariesrisikos sowie die Beratung zu Mundhygiene, Ernährung und Fluoriden. Auch Fluoridlack gehört innerhalb der gesetzlichen Vorgaben zur Vorsorge.

Ab dem 6. Geburtstag bis zum vollendeten 18. Lebensjahr stehen Kindern und Jugendlichen Leistungen der Individualprophylaxe zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem die Beurteilung von Mundhygiene und Kariesrisiko, altersgerechte Mundhygieneberatung und -übungen, Fluoridierungsmaßnahmen sowie die Fissurenversiegelung der kariesfreien bleibenden Backenzähne 6 und 7.

Welche Leistungen im individuellen Fall vorgesehen oder zusätzlich sinnvoll sind, erklären wir Ihnen gerne beim Termin.

FAQ – Häufige Fragen zur Kinderzahnheilkunde

Wann sollte mein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?

Zahnpflege und zahnärztliche Begleitung beginnen mit den ersten Milchzähnen. Gesetzlich versicherte Kinder haben bereits ab dem 6. Lebensmonat Anspruch auf die ersten zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen. Ein früher Termin ohne akute Beschwerden bietet außerdem die Möglichkeit, dass Ihr Kind die Praxis in Ruhe kennenlernen kann.

Warum müssen Milchzähne behandelt werden, obwohl sie später ausfallen?

Milchzähne sind wichtig für Kauen, Sprachentwicklung, Kieferwachstum und die Entwicklung des bleibenden Gebisses. Karies kann außerdem auch an Milchzähnen Schmerzen und Entzündungen verursachen. Deshalb beurteilen wir bei einem erkrankten Milchzahn individuell, welche Behandlung notwendig und sinnvoll ist.

Mein Kind hat Angst vor dem Zahnarzt – was können wir tun?

Sagen Sie uns am besten bereits bei der Terminvereinbarung Bescheid. Wir planen den Besuch entsprechend und führen Ihr Kind möglichst ruhig und schrittweise an Untersuchung und Behandlung heran. Je nach Situation können kurze Kennenlerntermine oder bei einer notwendigen Behandlung weitere unterstützende Verfahren sinnvoll sein.

Ist Lachgas auch für Kinder geeignet?

Ja. Lachgas wird in der Kinderzahnheilkunde zur minimalen Sedierung eingesetzt, insbesondere bei ängstlichen, grundsätzlich kooperationsfähigen Kindern. Ob die Behandlung für Ihr Kind geeignet ist, prüfen wir vorab individuell.

Werden Kinder beim Zahnarzt auch unter Vollnarkose behandelt?

Ja, in besonderen medizinisch begründeten Situationen. Eine Vollnarkose kommt beispielsweise infrage, wenn eine notwendige Behandlung aufgrund von Alter, Entwicklungsstand, fehlender Kooperationsfähigkeit oder umfangreichem Behandlungsbedarf anders nicht sicher durchgeführt werden kann. Sie ist bei Kindern keine Standard- oder Komfortlösung und setzt eine sorgfältige zahnärztliche und anästhesiologische Prüfung voraus.

Wann werden Fissuren bei Kindern versiegelt?

Tiefe Furchen und Grübchen auf den Kauflächen können schwer zu reinigen und dadurch besonders kariesgefährdet sein. Bei geeigneten Zähnen schützt eine Fissurenversiegelung diese Bereiche. Bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen umfasst die Individualprophylaxe unter anderem die Versiegelung kariesfreier Fissuren der bleibenden Backenzähne 6 und 7.